Tag 12, 30.11.16

Heute war unser letzter richtiger Tag. Das letzte Mal morgens mit dem Schulbus durch die Straßen  von Kolkata fahren, das letzte Mal frühstücken in der Schulmensa und das letzte Mal Projektarbeit. Wir haben den ganzen Vormittag bis zum Mittag an unseren Projekten und unserer Präsentation für den Cultural Evening gearbeitet. Anschließend ging es zum letzten gemeinsamen Essen in der Mensa. Danach fand der Kultur Abend statt, der passend  am letzten Tag stattfinden sollte. Allerdings war es ein einziges Chaos, denn es gab keine Generalprobe und niemand wusste so recht wie der Ablauf aufgebaut war und woraus er bestand. Aber letztendlich hat es doch alles ganz gut funktioniert, auch wenn die Technik an einigen Stellen versagte.Die Eine oder der Andere musste an einigen Stelle ein oder zwei Tränen abdrücken. Besonders der finale Abschied von den Surya Kiran Kids war hart und fiel uns sehr schwer. Jeder von uns sieben Pasch4plus Schüler hat noch einen Weihnachtsmann bekommen,den die Kinder selbst gebastelt hatten und wir konnten im Anschluss die Grußkarten kaufen, die wir mit ihnen zusammen gemacht hatten.Im Anschluss wurden natürlich einige Fotos gemacht (welche noch auf dem Blog nachträglich erscheinen werden!) und man musste sich von einigen Indern schon verabschieden. Für viele ging es anschließend noch auf eine Hochzeit.

Alles in allem war es ein schöner Abschluss und alle waren traurig, dass es jetzt schon wieder zu Ende ging. Die Zeit war mal wieder viel zu kurz!

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Tag 11, 29.11.16

Wie jeden Tag bin ich um 6:15 Uhr auf gestanden und zur Schule gefahren. Nach dem Fruehstueck sind wir zu einer sehr interessanten Urban-Farming Farm gefahren, die auf deren Dach  z.B. Tomaten anpflanzt, ohne Erde zu benutzen.In grossen Behaeltern waren Steine mit einem Ph-Wert von 7  gelagert und mit einem Wasserkreislauf geflutet. Ausserdem wird in einem darunterliegendem Wasserbeaelter Fische gehalten. Wir fanden diese Art des Pflanzenanbaus sehr interessant. Zurueck in der schule haben wir Mittag gegessen und anschliessend sind wird Shoppen gegangen. Erst waren wir auf einem Markt,auf dem “Handicrafts”, handgemachte Produkte, verkauft wurden. Danach sind wir alle in eine Shoppingmall gefahren.  Leider gab es einige Kommunikationsschwierigkeiten zwischen uns, sodass wir uns letztendlich erst in der Mall getroffen haben. Natuerlich haben wir ganz viel Geld auf den Kopf gehauen und uns unteranderem Henna-Tattoos machen lassen. Die Gruppe hat sich dann geteilt, da sich einige mit ihren Gasteltern zum Essen verabredet haben und der Rest hat sich noch bei einem Inder  zuhause getroffen. Wir hatten einen sehr schoenen Abend.

Tag 10, 28.11.16

Das heutige Projektprogramm war ein Besuch bei einem Terassenfarming Project, bei  dem wir uns angeguckt haben, wie die Menschen dort mithilfe von Regenwasser organische und biologische Gemuesesorten anbauen. Anschliessend wurde uns eine Mahlzeit vom dort geernteten Gemuese zubereitet. Dies dauerte insgesamt fuenf Stunden, da die Zubereitung vom Essen sich enorm hinzog.

Danach bin ich mit meiner Gastschwester nachhause gefahren,  wir haben uns umgezogen und fertig gemacht, um auf eine Hochzeitsfeier des Fitnesstrainers von meiner Gastfamilie zu fahren. Es war eine kleine bengalische Hochzeit, welche sehr einfach war und dort nur mit den Fingern gegessen wurde .(weil es eine bengalische Hochzeit war)

Dennoch waren die Leute natuerlich super nett und das Essen super lecker. Es war eine weitere einmalige Lebenserfahrung zu sehen, wie nicht so reiche indische Personen ihre Hochzeit feiern. Nachdem wir mit Essen und Selfies machen fertig waren war der Tag auch schon wieder vorbei und wir machten uns auf den weg nachhause, um alles fuer morgen fertig zu machen.

Tag 9, 27.11.16

Heute war der zweite Tag auf der Insel Bali in Sundarbans. Wir mussten alle sehr frueh aufstehen (5:45 Uhr). Mit ueber einer halben Stunde verspaetung sind wir los gegangen und haben uns das Dorf angeschaut. Danach gab es Fruehstueck, welches gut geschmeckt hat. Nach der Ueberreichung von Solarzellen und Solarlampen an sehr arme Familien ging es mit 1,5 Std. verspaetung los. Auf dem Boot haben alle geschlafen, bis es Mittagessen gab. Nicht sowie am Tag darauf war das Essen mild und gut zu essen.Auf dem Weg zurueck haben wir noch kurz in einem Tiger-Reservat angehalten, aber leider haben wir keine gesehen. Um ca. 13:30 Uhr sind wir angekommen, in den Bus gestiegen und weiter nach Kolkata gefahren. Die Fahrt war normal ausser das ich nach 15 min. sehr dringend auf das Klo musste. Nach 45 min. konnten wir in einem Huehnerstall auf Toilette gehen. Direkt nach meiner Ankunft wurde ich zu meiner neuen Gastfamilie geberacht, die sehr offen und nett ist. Ich fuehle mich in beiden Gastfamilien sehr wohl. Spaeter bin ich mit meiner Austauschpartnerin und ihrer Murtter in der South-City-Mall shoppen gegangen. Dort habe ich auch ein Henna gemalt bekommen. Gegen 22 Uhr haben wir zuhause Abendbrot gegessen, welches sehr lecker war. Zum Nachtisch gab es Kuchen, welchen ich geschenkt bekommen habe. Kurz vor 23 Uhr ging ich ins Bett.

Tag 8, 26.11.16

Auch am Wochenede mussten wir frueh aufstehen, da wir uns um 07:15 Uhr an der Schule getroffen haben. Auf den Programm stand ein zweitaegiger Ausflug nach Sunderbans. Sunderbans liegt im Sueden vom West Bengal an der Grenze zu Bangladesch und ist eine region mit vielen Inseln, dementsprechend auch mit viel Wasser. Auf den unbewohnten Inseln leben teilweise Tieger, Affen und Krokodile. Wir sind aufgrund von verspaetungen erst um kurz vor acht Uhr losgefahren. Nach drei Stunden holperiger Busfahrt, in der wir hauptsaechlich geschlafen haben, hatten wir den Rand der Region erreicht und sind auf die Faehre/Boot umgestiegen. Nach 2,5 Stunden fahrt haben wir eine Insel  besucht, auf der wir viele affen und auch Krokodile gesehen haben. Ausserdem haben wir dort noch das Dokumentationszentrum besucht. Dannach ging es wieder auf unser auf unser Boot und wir fuhren zu unser Unterkunft. Wir waren zu dritt in kleinen Lehmhuetten mit Bad und Strom (der ab und zu aus viel) untergebracht. Nach dem Auspacken ging es zum Abendbrot. Waehrend wir auf die Inder gewartet haben, hat Tamina Gitarre gespielt und wir anderen haben gesungen. Dabei sangen wir sowohl deutsch als auch indische Lieder. Als Vorspeise gab es Fritiertes etwas mit scarfen Ketchup. Nach der Vorspeise haben wire in Theaterstueck angeguckt, welches eine grosse Tradition ist, immer bevor die Maenner in Dschungel gehen, um zu fischen oder zu Angeln. Leider war das Theaterstueck  auf Bengoli, so dass wir nichts verstehen konnten. Nach den Schauspiel gab es dann die Hauptspeise und Nachtisch. Am Abend sind die meisten relativ  frueh ins Bett gegangen, da obwohl wir Wochenende hatten uns am naechsten Tag um 06:00 Uhr treffen wollten.

Tag 7, 25.11.16

Heute war ein abwechslungsreicher Tag. Ich verließ ohne meinen Inder, aber mit der kleinen Schwester das Haus. Er wird an dem Tag noch zu einer anderen Art Schule/Unterricht fahren. In Der Schule arbeiteten wir (mehr oder weniger) an unsren Projekten, bis wir irgendwann alle fertig waren und uns in die Wennigsen Lounge setzten. Nach ein paar Gesprächen und einer kleinen, Privaten Extraführung, ging es auch schon weiter in die Evening school.

Dort spielten wir erst eine sehr lange Zeit mit den Kindern mit den Sachen die wir mitgebracht hatten: Ein Schwungtuch und einige Bälle. Am Ende des ganzen Spaßes saßen wir noch unter dem Schwungtuch und einer versuchte mit: „Aami Tomake Balo Bachi chele,me!“ (Ich liebe euch alle Mädchen und Jungs) sich fürs erste von den kleinen zu verabschieden.

Danach kam die Überreichung der Geschenke und dann ein immer ewig langer Part in Indien: Das Photo-Shooting, das uns nochmal eine halbe stunde dort gehalten hat. Aber alle waren fröhlich und Lebensfroh dabei und es war so süß anzusehen!

Nach dem Verlassen der Kinder und einem eher ungeplanten Partnertausch saß ich dann auch schon im Auto. Da wir zwischendurch den Partner wechselten, war es jetzt auch für mich an der Zeit meinen Neuen Partner zu finden.

Aber nicht im dem Sinne, dass ich noch keinen hatten, sondern das ich dank der ein wenig unorganisierten Organisation, 15 Minuten lang meinen Partner suchte. Doch nach der Findung ging es mit lauter, entspannter Musik direkt zum nächsten: Britis Geburtstag. (Briti ist die Inderin von Anne). Also fuhren wir dort hin und gratulierten ihr.

Aber danach ging es dann nochmal mit der Familie und später mit 2 freunden los. Und mit ihnen konnte ich dann auch mal den reichen Part von Indien erleben. Der exquisite teil, wo alles stylish und aus weißen Marmor ist und wo das Essen fantastisch schmeckt.

Alles in alles war es ein toller Tag mit viel Chaos aber auch mit viel Freude und vielem Neuem. Uns geht es weiterhin gut und damit: Grüße aus Indien!

Tag 6, 24.11.16

Nach dem Fruehstueck und dem alltaeglichen dokumentierem von dem was wir jeweils am Vortag gelernt haben, sind wir zum Kraeutergarten gefahren. Dort zeigte uns  eine frau die vielen verschiedenen heilpflanzen die es gibt fuer ayurveda bzw. Homeopathische Medizin. Das highlight dieses Ausflugs waren die  kekse und das wasser, da es ansonsten ziemlich einseitig war und heiss, da kein schatten vorhanden war. Dann ging es auch schon wieder zurueck zur schule, um etwas mit den kindern der evening school zu machen.dort angekommen brachte uns eine ehemalige schuelerin der heritage schooleinen einfachen indischen tanz bei. Danach haben wir dann ein einfaches Ballspiel mit den kindern gespielt und Macarena mit ihnen getanzt. Wir hatten eine menge spass und haben alle zusammen viel gelacht. Sie sind jeden tag aufs neue inspirierend.

Tag 5, 23.11.16

 

Bei mir began dieser Tag wie fast jeder, in dem meine Gastgeberin und ich doch noch ein bisschen laenger im Bett liegen geblieben sind. So mussten sich ganz schnell zwei Maedchen in einem Bad fertig machen, die eigentlich noch geschlossene Augen hatten. Demnach wurden wir auch fuer indische Verhaeltnisse, sehr schnell, von einem der Fahrer in einem der 10. Autos der Grossfamilie Richtung Bushaltestelle gebracht und versuchten den Schulbus um 06:40 Uhr zu ueberholen, sodass wir es schliesslich doch geschafft haben. Nach dem Fruestuck in der Dinning Hall haben wir abermals Zeit bekommen, an unserem Projekt zu arbeiten und zu dokumentieren. Anschliesslich sind alle Deutschen Pasch6 und  Pasch4plus, die deutschen Lehrer und Mun Mun Ma’am zum deutschen Consulat gefahren und hatten dort ein Meeting mit dem deutschen Consulgeneral. (Fuer einige mehr, andere weniger interressant.) Danach wurden die Pasch6 Schueler und die Lehrer aus dem Bus gelassen fuer ihren eigenen Programmpunkt und wir sind zurueck zur Schule gefahren, um dort in ein kleines Jeeptaxi zu steigen, damit wir von dort zu dem Terassengarten des DRCSC, Bosepukur  zu fahren. Dies war der Dachgarten des Mannes, mit dem wir den Tag zuvor verbracht haben, dort hatte er uns viel ueber Pestiziede beigebracht. Ausserdem haben wir auch zwei verschiedene Pflanzenschutzmittel ohne Chemikalien hergestellt. Danach hatten wir noch ein sehr interessantes Gespraech. An diesem Tag haben wir in der Surya Kiran den Kindern einen sehr einfachen Tanz beigebracht. Es waere besser gewesen, haette der Raum eine Klimaanlage gehabt, aber es trotzdem allen Spass gemacht. Fast alle sind danach noch in eine Mall gefahren zum Shoppen und essen. Egal ob Inder sagen: “ Das Essen ist nicht scharf!”, rechnet immer damit!

Tag 1, 19.11.16

Der verspätete 1 Tag, 19.11.2016
Und heute ging es endlich los 🙂 Nach vielen Stunden an Vorbereitungen, einiger Vorfreude und auch Bedenken ging es für uns Sieben Pasch4plus Schüler? und der Pasch 6 gruppe um 16.00 Uhr in die S-Bahn nach Hannover. Wir stiegen mit gemischten Gefühlen in die Bahn, aber hauptsächlich mit einer positiven Einstellung.
Zuerst ging es von Wennigsen nach Hannover, innerhalb von acht Minuten in den ICE nach Hamburg. Von dort mussten wir noch mit einer S-Bahn zum Flughafen. Das Umsteigen war trotz der 22-köpfigen Gruppe samt Gepäck recht problemlos. Am Flughafen stieg die Vorfreude noch einmal an. Wir würden über Dubai nach Kolkatta fliegen. Wir hebten ungefähr pünktlich um 21 Uhr ab. Manche nutzen die Zeit um zu schlafen, andere nutzen das Entertainment Programm um sich zu beschäftigen. Wir landeten ungefähr um 3 Uhr nachts deutscher Zeit. In Dubai war es schon 6 Uhr morgens.