Tag 11, 29.11.16

Wie jeden Tag bin ich um 6:15 Uhr auf gestanden und zur Schule gefahren. Nach dem Fruehstueck sind wir zu einer sehr interessanten Urban-Farming Farm gefahren, die auf deren Dach  z.B. Tomaten anpflanzt, ohne Erde zu benutzen.In grossen Behaeltern waren Steine mit einem Ph-Wert von 7  gelagert und mit einem Wasserkreislauf geflutet. Ausserdem wird in einem darunterliegendem Wasserbeaelter Fische gehalten. Wir fanden diese Art des Pflanzenanbaus sehr interessant. Zurueck in der schule haben wir Mittag gegessen und anschliessend sind wird Shoppen gegangen. Erst waren wir auf einem Markt,auf dem “Handicrafts”, handgemachte Produkte, verkauft wurden. Danach sind wir alle in eine Shoppingmall gefahren.  Leider gab es einige Kommunikationsschwierigkeiten zwischen uns, sodass wir uns letztendlich erst in der Mall getroffen haben. Natuerlich haben wir ganz viel Geld auf den Kopf gehauen und uns unteranderem Henna-Tattoos machen lassen. Die Gruppe hat sich dann geteilt, da sich einige mit ihren Gasteltern zum Essen verabredet haben und der Rest hat sich noch bei einem Inder  zuhause getroffen. Wir hatten einen sehr schoenen Abend.

Tag 10, 28.11.16

Das heutige Projektprogramm war ein Besuch bei einem Terassenfarming Project, bei  dem wir uns angeguckt haben, wie die Menschen dort mithilfe von Regenwasser organische und biologische Gemuesesorten anbauen. Anschliessend wurde uns eine Mahlzeit vom dort geernteten Gemuese zubereitet. Dies dauerte insgesamt fuenf Stunden, da die Zubereitung vom Essen sich enorm hinzog.

Danach bin ich mit meiner Gastschwester nachhause gefahren,  wir haben uns umgezogen und fertig gemacht, um auf eine Hochzeitsfeier des Fitnesstrainers von meiner Gastfamilie zu fahren. Es war eine kleine bengalische Hochzeit, welche sehr einfach war und dort nur mit den Fingern gegessen wurde .(weil es eine bengalische Hochzeit war)

Dennoch waren die Leute natuerlich super nett und das Essen super lecker. Es war eine weitere einmalige Lebenserfahrung zu sehen, wie nicht so reiche indische Personen ihre Hochzeit feiern. Nachdem wir mit Essen und Selfies machen fertig waren war der Tag auch schon wieder vorbei und wir machten uns auf den weg nachhause, um alles fuer morgen fertig zu machen.

Tag 9, 27.11.16

Heute war der zweite Tag auf der Insel Bali in Sundarbans. Wir mussten alle sehr frueh aufstehen (5:45 Uhr). Mit ueber einer halben Stunde verspaetung sind wir los gegangen und haben uns das Dorf angeschaut. Danach gab es Fruehstueck, welches gut geschmeckt hat. Nach der Ueberreichung von Solarzellen und Solarlampen an sehr arme Familien ging es mit 1,5 Std. verspaetung los. Auf dem Boot haben alle geschlafen, bis es Mittagessen gab. Nicht sowie am Tag darauf war das Essen mild und gut zu essen.Auf dem Weg zurueck haben wir noch kurz in einem Tiger-Reservat angehalten, aber leider haben wir keine gesehen. Um ca. 13:30 Uhr sind wir angekommen, in den Bus gestiegen und weiter nach Kolkata gefahren. Die Fahrt war normal ausser das ich nach 15 min. sehr dringend auf das Klo musste. Nach 45 min. konnten wir in einem Huehnerstall auf Toilette gehen. Direkt nach meiner Ankunft wurde ich zu meiner neuen Gastfamilie geberacht, die sehr offen und nett ist. Ich fuehle mich in beiden Gastfamilien sehr wohl. Spaeter bin ich mit meiner Austauschpartnerin und ihrer Murtter in der South-City-Mall shoppen gegangen. Dort habe ich auch ein Henna gemalt bekommen. Gegen 22 Uhr haben wir zuhause Abendbrot gegessen, welches sehr lecker war. Zum Nachtisch gab es Kuchen, welchen ich geschenkt bekommen habe. Kurz vor 23 Uhr ging ich ins Bett.

Tag 8, 26.11.16

Auch am Wochenede mussten wir frueh aufstehen, da wir uns um 07:15 Uhr an der Schule getroffen haben. Auf den Programm stand ein zweitaegiger Ausflug nach Sunderbans. Sunderbans liegt im Sueden vom West Bengal an der Grenze zu Bangladesch und ist eine region mit vielen Inseln, dementsprechend auch mit viel Wasser. Auf den unbewohnten Inseln leben teilweise Tieger, Affen und Krokodile. Wir sind aufgrund von verspaetungen erst um kurz vor acht Uhr losgefahren. Nach drei Stunden holperiger Busfahrt, in der wir hauptsaechlich geschlafen haben, hatten wir den Rand der Region erreicht und sind auf die Faehre/Boot umgestiegen. Nach 2,5 Stunden fahrt haben wir eine Insel  besucht, auf der wir viele affen und auch Krokodile gesehen haben. Ausserdem haben wir dort noch das Dokumentationszentrum besucht. Dannach ging es wieder auf unser auf unser Boot und wir fuhren zu unser Unterkunft. Wir waren zu dritt in kleinen Lehmhuetten mit Bad und Strom (der ab und zu aus viel) untergebracht. Nach dem Auspacken ging es zum Abendbrot. Waehrend wir auf die Inder gewartet haben, hat Tamina Gitarre gespielt und wir anderen haben gesungen. Dabei sangen wir sowohl deutsch als auch indische Lieder. Als Vorspeise gab es Fritiertes etwas mit scarfen Ketchup. Nach der Vorspeise haben wire in Theaterstueck angeguckt, welches eine grosse Tradition ist, immer bevor die Maenner in Dschungel gehen, um zu fischen oder zu Angeln. Leider war das Theaterstueck  auf Bengoli, so dass wir nichts verstehen konnten. Nach den Schauspiel gab es dann die Hauptspeise und Nachtisch. Am Abend sind die meisten relativ  frueh ins Bett gegangen, da obwohl wir Wochenende hatten uns am naechsten Tag um 06:00 Uhr treffen wollten.

Tag 7, 25.11.16

Heute war ein abwechslungsreicher Tag. Ich verließ ohne meinen Inder, aber mit der kleinen Schwester das Haus. Er wird an dem Tag noch zu einer anderen Art Schule/Unterricht fahren. In Der Schule arbeiteten wir (mehr oder weniger) an unsren Projekten, bis wir irgendwann alle fertig waren und uns in die Wennigsen Lounge setzten. Nach ein paar Gesprächen und einer kleinen, Privaten Extraführung, ging es auch schon weiter in die Evening school.

Dort spielten wir erst eine sehr lange Zeit mit den Kindern mit den Sachen die wir mitgebracht hatten: Ein Schwungtuch und einige Bälle. Am Ende des ganzen Spaßes saßen wir noch unter dem Schwungtuch und einer versuchte mit: „Aami Tomake Balo Bachi chele,me!“ (Ich liebe euch alle Mädchen und Jungs) sich fürs erste von den kleinen zu verabschieden.

Danach kam die Überreichung der Geschenke und dann ein immer ewig langer Part in Indien: Das Photo-Shooting, das uns nochmal eine halbe stunde dort gehalten hat. Aber alle waren fröhlich und Lebensfroh dabei und es war so süß anzusehen!

Nach dem Verlassen der Kinder und einem eher ungeplanten Partnertausch saß ich dann auch schon im Auto. Da wir zwischendurch den Partner wechselten, war es jetzt auch für mich an der Zeit meinen Neuen Partner zu finden.

Aber nicht im dem Sinne, dass ich noch keinen hatten, sondern das ich dank der ein wenig unorganisierten Organisation, 15 Minuten lang meinen Partner suchte. Doch nach der Findung ging es mit lauter, entspannter Musik direkt zum nächsten: Britis Geburtstag. (Briti ist die Inderin von Anne). Also fuhren wir dort hin und gratulierten ihr.

Aber danach ging es dann nochmal mit der Familie und später mit 2 freunden los. Und mit ihnen konnte ich dann auch mal den reichen Part von Indien erleben. Der exquisite teil, wo alles stylish und aus weißen Marmor ist und wo das Essen fantastisch schmeckt.

Alles in alles war es ein toller Tag mit viel Chaos aber auch mit viel Freude und vielem Neuem. Uns geht es weiterhin gut und damit: Grüße aus Indien!

Tag 6, 24.11.16

Nach dem Fruehstueck und dem alltaeglichen dokumentierem von dem was wir jeweils am Vortag gelernt haben, sind wir zum Kraeutergarten gefahren. Dort zeigte uns  eine frau die vielen verschiedenen heilpflanzen die es gibt fuer ayurveda bzw. Homeopathische Medizin. Das highlight dieses Ausflugs waren die  kekse und das wasser, da es ansonsten ziemlich einseitig war und heiss, da kein schatten vorhanden war. Dann ging es auch schon wieder zurueck zur schule, um etwas mit den kindern der evening school zu machen.dort angekommen brachte uns eine ehemalige schuelerin der heritage schooleinen einfachen indischen tanz bei. Danach haben wir dann ein einfaches Ballspiel mit den kindern gespielt und Macarena mit ihnen getanzt. Wir hatten eine menge spass und haben alle zusammen viel gelacht. Sie sind jeden tag aufs neue inspirierend.

Tag 5, 23.11.16

 

Bei mir began dieser Tag wie fast jeder, in dem meine Gastgeberin und ich doch noch ein bisschen laenger im Bett liegen geblieben sind. So mussten sich ganz schnell zwei Maedchen in einem Bad fertig machen, die eigentlich noch geschlossene Augen hatten. Demnach wurden wir auch fuer indische Verhaeltnisse, sehr schnell, von einem der Fahrer in einem der 10. Autos der Grossfamilie Richtung Bushaltestelle gebracht und versuchten den Schulbus um 06:40 Uhr zu ueberholen, sodass wir es schliesslich doch geschafft haben. Nach dem Fruestuck in der Dinning Hall haben wir abermals Zeit bekommen, an unserem Projekt zu arbeiten und zu dokumentieren. Anschliesslich sind alle Deutschen Pasch6 und  Pasch4plus, die deutschen Lehrer und Mun Mun Ma’am zum deutschen Consulat gefahren und hatten dort ein Meeting mit dem deutschen Consulgeneral. (Fuer einige mehr, andere weniger interressant.) Danach wurden die Pasch6 Schueler und die Lehrer aus dem Bus gelassen fuer ihren eigenen Programmpunkt und wir sind zurueck zur Schule gefahren, um dort in ein kleines Jeeptaxi zu steigen, damit wir von dort zu dem Terassengarten des DRCSC, Bosepukur  zu fahren. Dies war der Dachgarten des Mannes, mit dem wir den Tag zuvor verbracht haben, dort hatte er uns viel ueber Pestiziede beigebracht. Ausserdem haben wir auch zwei verschiedene Pflanzenschutzmittel ohne Chemikalien hergestellt. Danach hatten wir noch ein sehr interessantes Gespraech. An diesem Tag haben wir in der Surya Kiran den Kindern einen sehr einfachen Tanz beigebracht. Es waere besser gewesen, haette der Raum eine Klimaanlage gehabt, aber es trotzdem allen Spass gemacht. Fast alle sind danach noch in eine Mall gefahren zum Shoppen und essen. Egal ob Inder sagen: “ Das Essen ist nicht scharf!”, rechnet immer damit!

Tag 1, 19.11.16

Der verspätete 1 Tag, 19.11.2016
Und heute ging es endlich los 🙂 Nach vielen Stunden an Vorbereitungen, einiger Vorfreude und auch Bedenken ging es für uns Sieben Pasch4plus Schüler? und der Pasch 6 gruppe um 16.00 Uhr in die S-Bahn nach Hannover. Wir stiegen mit gemischten Gefühlen in die Bahn, aber hauptsächlich mit einer positiven Einstellung.
Zuerst ging es von Wennigsen nach Hannover, innerhalb von acht Minuten in den ICE nach Hamburg. Von dort mussten wir noch mit einer S-Bahn zum Flughafen. Das Umsteigen war trotz der 22-köpfigen Gruppe samt Gepäck recht problemlos. Am Flughafen stieg die Vorfreude noch einmal an. Wir würden über Dubai nach Kolkatta fliegen. Wir hebten ungefähr pünktlich um 21 Uhr ab. Manche nutzen die Zeit um zu schlafen, andere nutzen das Entertainment Programm um sich zu beschäftigen. Wir landeten ungefähr um 3 Uhr nachts deutscher Zeit. In Dubai war es schon 6 Uhr morgens.

Tag 4, 22.11.16

Tag 4, 22.11.2016
Der Tag begann für die meisten von uns um kurz vor sechs. Wir sind aufgestanden haben uns fertig gemacht und sind anschließend mit unsern Austauschpartnern zum Bus gegangen. Wir alle haben uns unglaublich gefreut, endlich wieder in indischen Schulbussen zu fahren, weil so eine Busfahrt unglaublich Abenteuerlich sein kann. Man trifft alte Gesichte im Bus wieder oder lernt neue kennen, man sieht viel von der Stadt und vor allem die Busse sind Klimatisiert. Als wir in der Schule angekommen sind haben wir uns ersteimal alle in der Wennigsen Lounge getroffen und sind dann gemeinsam zum Frühstück gegangen. Danach bekamen wir erst einmal ein bisschen Zeit um an PCs Fragen rauszusuchen die wir noch zu unserem jeweiligen Thema hatte. Als wir damit fertig waren hatten wir Besuch von einen jungen Mann, aus Indien, der sich sehr gut mit Urban Farming auskennt. Wir haben all unsere Ideen, zu diesen Thema, erst einmal zusammen gesammelt und uns anschließend in vier Gruppen unterteilt: water, space, soil und seeds. In unseren Gruppen haben wir dann gemeinsam über die Vor- und Nachteile diskutiert und anschließend präsentiert. Anschließend haben wir alle zusammen aus leeren Plastik Flaschen Blumentöpfe gebastelt, diese bunt angemalt, befühlt und anschließend in der Schule aufgehangen. Gegen Vier Uhr sind wir dann wider in die Evening School gegangen und haben zusammen mit den Kindern das gelernte vom Vortag wiederholt. Danach hieß es dann auch mal für uns lernen, und wir haben von den Kindern und Lehren etwas Bengali gelernt. In der zweiten Hälfte der Stunde sind wir in eine andere Klasse gegangen und haben dort zusammen mit den Kindern Karten gebastelt, welche später auch noch verkauft werden sollen. Viel zu schnell ging auch schon der zweite Tag vorbei und wir wurden von unseren Austauschpartnern abgeholt und sind alle nach Hause gefahren.